Stefan's Blog

Projektmarketing in der Phase Umsetzung von Grob nach Fein

Veröffentlicht 20.02.2026
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Das Projektmarketing intern und auch extern ist ein wichtiges Instrument, um auf geplante Änderungen, sei es organisatorisch, prozessual, funktional, oder technisch aufmerksam zu machen und positives Interesse an dem Projekt und den geplanten Änderungen zu wecken und zu vertiefen. Angefangen bei einer transparenten Kommunikation, dass nicht der "Flurfunk" schneller ist und mit den richtigen Informationen, dass nicht falsche Eindrücke entstehen. Dann sollten regelmässige Informationen während dem Projekt geteilt werden. Auch ein Einholen von Feedback ist Teil der Kommunikation.

In dieser Blogreihe gehe ich auf die im Bild aufgeführten 8 Phasen im Projekt ein und worauf im Projektmarketing in den Phasen geachtet werden sollte. Heute die Phase Umsetzung von Grob nach Fein.

Weiterhin muss regelmässig über den Fortschritt informiert werden, wie in IST-Verstehen beschrieben.
Bei der Umsetzung von Grob nach Fein, wird das System realisiert oder angepasst. Sobald ein Stand erreicht ist, der visuell vorzeigbar ist, sollte dies präsentiert werden. Sind ganze Prozess-Schritte oder Prozesse fertig, kann das auch in einer Kurzpräsentation geteilt werden.
Wenn es grössere Veränderungen gibt, sind nicht im Projekt beteiligte Menschen, aber von der neuen Software oder den Änderungen betroffenen natürlich interessiert, wie es voran geht und was sie erwartet. Daher ist ein transparentes und regelmässiges Zeigen der neuen Lösung ein Herantasten für die neuen Anwender und ermöglicht es, erstes Feedback einzuholen.
Neben der Präsentation der aktuellen Umsetzung ist es auch wichtig über den Projektplan zu informieren. Liegt die Umsetzung im Plan, oder gibt es zeitliche Veränderungen. Alle Veränderungen, ob positiv, oder negativ sollten transparent mit Erklärung kommuniziert werden. Nur wenn allen bewusst ist, was im Projekt gut oder nicht so gut läuft, ist es nachvollziehbar, dass es schneller geht, mal länger dauert, oder wie geplant vorankommt.
Hat das System einen ersten Stand erreicht, der geschult werden kann, ist das auch ein Teil des Projekt-Marketings.
Bei dem ersten Kontakt mit einem neuen System ist wichtig, einen guten Eindruck zu verschaffen. Der erste Eindruck bleibt oft im Kopf. Daher sollte nicht etwas halbfertiges oder Fehlerbehaftetes initial geschult werden, sondern die ersten grossen Schulungen sollten auch vom Projektmarketing gut vorbereitet werden.
Hier ist wieder wichtig die Herleitung der Idee der neuen Software oder Anpassung mit ihren Beweggründen und Zielen zu Beginn zu wiederholen und dann eine Brücke zu der Software selbst zu schlagen, bevor die eigentliche Schulung beginnt.