Im gesamten Projektverlauf ist es wichtig zu jeder Zeit Feedback zum Projekt einzuholen. Feedback soll immer konstruktiv und inhaltlich sein.
Persönliche Befindlichkeiten, sollten hier nicht aufgenommen werden. Veränderungen durch Projekte können bei Beteiligten und späteren Anwendern Ängste und Bedenken vielfältiger Art hervorrufen. Solche Feedbacks sollte in jedem Fall ernst genommen werden und mit den verantwortlichen geteilt werden.
Das Feedback zu den Bereichen sollte zweigeteilt eingeholt werden.
Zum einen aktiv Feedback einholen in Präsentationen, Schulungen, oder auch zwischendurch im Gespräch mit Beteiligten, aber auch nicht direkt Beteiligten, sondern auch Betroffenen von der neuen Software oder Anpassung.
Zum anderen sollte eine Möglichkeit geschaffen sein, dass alle möglichen Personengruppen (Beteiligte und nicht beteiligte) Feedback geben können – evtl. sogar anonym. Das war früher ein Projektbriefkasten, der vor dem Projekt-Büro aufgestellt war, in dem Meinungen und Feedback auch anonym eingeworfen werden konnte. Heutzutage könnte es für alle, die an dem Projekt interessiert sind, eine Portal-Seite sein, die es Anonym oder mit Angabe des Senders für Rückfragen erlaubt Feedback zu geben.
Feedback sollte in den mehreren Bereichen eingeholt werden. Heute gehe ich auf das Prozessuale ein.
Ein Prozess wird zu Beginn eines Projekts grob beschrieben, und im Projektverlauf immer weiter detailliert. Der Prozessablauf sollte immer wieder von den späteren Anwendern hinterfragt werden, und zu den Änderungen sollten von allen direkt und indirekt Beteiligten ihre Meinung eingeholt werden, dass darauf im Projekt reagiert werden kann.
Ebenso ist wichtig, dass Feedback zur Integration von Prozessen in andere Prozesse eingeholt werden sollte. Andere Prozesse können nicht Teil des Projekts sein. Daher ist es wichtig, auch die Umgebung und Integration von den Beteiligten immer wieder zu erfragen.